Wir über uns - Geschichte - 25 Jahre Gartencenter Rehm zurück

Ehingen - Feldmoching - Endstation Neuburg

Georg und Gertrud Rehm legten auf Umwegen 1957 den Grundstein des heutigen Gartenbau und Gartencenters Rehm nebst Blumenstudio Dreikandt.

Den Betrieb mit dem sie sich 1949 in Ehingen/Donau Selbstständig gemacht haben und den sie mit viel Fleiß und täglichem Einsatz von 14 bis 16 Stunden aufgebaut hatten, mussten Georg und Gertrud Rehm 1953 auf Grund eines Familienereignisses aufgeben und aus ihrer Heimatstadt wegziehen. Unter großen Entbehrungen zogen sie mit Kind und Kegel nach Feldmoching bei München, wo sie einen Betrieb pachteten.

"Vom ersten verdienten Geld wurde bei einer Freibank Fleisch gekauft, um für die drei Mitarbeiter und die Familie ein ordentliches Essen auf den Tisch zu bringen," erinnert sich Tochter Margarete Dreikandt.

"Von 1953 bis 1956 brachten meine Eltern den Betrieb auf Vordermann", erzählt die heutige Inhaberin des Gartencenters Rehm.

Doch auch hier kam ein unverhofftes Ende: Der Verpächter schenkte den Betrieb seinem Neffen, obwohl er ihn den Rehms eigentlich schon zum Kauf angeboten hatte.

Doch so leicht gab das tatkräftige Ehepaar nicht auf. In einer Gartenbauzeitung entdeckten sie einen Betrieb in Neuburg, der auf Rentenbasis zu kaufen war.

Im Februar 1957 zog die Familie Rehm nach Neuburg. 9760qm Grund erwarben sie in der Gustav Ritter von Philipp Straße und weitere rund 1800qm in der Schießhausstraße wurden dazu gepachtet.

Hier in der Stadtmitte wurde die Vermarktung der Eigenproduktion (Gemüse und Blumen) betrieben. Auch auf dem Neuburger Wochenmarkt war Familie Rehm stets präsent, ebenso wie zweimal wöchentlich auf dem Münchner Viktualienmarkt, beziehungsweise später täglich in der Großmarkthalle für Gärtner und Floristen.

Die Produktion in Neuburg wurde ausgebaut. "Meine Mutter fuhr mit einem Fahrer täglich nach München, um die Ware zu verkaufen, da in Neuburg die Mengen nicht abgesetzt werden konnten. Ihr Tag fing morgens um drei Uhr an und endete meistens um 21 Uhr", erzählt Margarete Dreikandt.

Zwischenzeitlich stellte Georg Rehm die Produktion auf Topf- und Schnittblumen um und verzichtete auf Gemüse.

Gertrud Rehm kümmerte sich weiterhin um den Verkauf.

Im Jahr 1962 war der Betrieb auf 20 Mitarbeiter angewachsen.

An "die gute Seele" Leni Winkler erinnert sich die heutige Gartencenter – Inhaberin besonders:

"Leni war rund um die Uhr da. Sie hat uns Kinder aufgezogen. Ohne diese Frau hätten meine Eltern nicht so frei arbeiten können. Und sie werden es kaum glauben – sie ist heute immer noch da und bügelt für meinen Sohn die Wäsche. Es geht in einem mittelständischen Betrieb nicht ohne gute Mitarbeiter."

Georg und Gertrud Rehm im Jahr 1960. Das Betriebsfahrrad mit dem die Blumen geliefert wurden, ist rechts zu sehen.
Ein Glashaus aus der Anfangszeit: Die Gehfläche lag einen Meter unter der Erde. Für den Halt der Frühbeetfenster diente ein Eisenrahmen.

Zunächst hatte das Ehepaar Dreikandt im März 1982 von den Eltern bzw. Schwiegereltern die Verkaufsfiliale in der Innenstadt übernommen.

Sie als gelernte Florist – Technikerin, er zu dieser Zeit noch aktiver Phantom – Flieger beim Jagdgeschwader 74 "Mölders". Beide hatten mit dem Geschäft große Pläne, die in den folgenden Jahren dann in die Tat umgesetzt wurden.

Zusammen mit dem Neuburg Architekten – Team Clemens Herrle und Christoph Herle setzen Margarete und Wilfried Dreikandt 1987 einen städtebaulichen Akzent.

Die erste Verkaufsfiliale von 35qm wurde durch einen Neubau ein paar Meter weiter auf 240qm Verkaufsfläche erweitert. Eine Pavillon - Konzeption wurde in die Tat umgesetzt.

Nicht nur die Bauverwaltung sondern auch Neuburgs Oberbürgermeister Huniar faszinierte damals schon diese Bauweise. Zu der Zeit erstmalig in Deutschland wurde die Gestaltung von vier zusammenhängenden Pavillons gewählt.

Mit der Eröffnung des Blumenstudios am 01. September 1987 in der Schießhausstraße war Neuburgs Innenstadt um eine städtebaulichen Akzent reicher.

Eine solche Art der Pflanzenpräsentation hatte es bis dahin in Neuburg noch nicht gegeben.

Die Grundidee dazu stammte von Margarete Dreikandts Vater Gärtnermeister Georg Rehm, der die Pavillon – Bauart auf einer Messe gesehen hatte und seine Tochter dafür begeistern konnte.

Das Blumenstudio wurde am 31.08.2005 geschlossen.

Setzte bauliche Akzente in der Neuburger Innenstadt:
Das Blumenstudio Dreikandt in der Schießhausstraße
Höchste Qualität der Pflanzen ist im Blumenstudio oberstes Gebot.
Auswahl und Angebot sind riesengroß.

Der Gartenbaubetrieb von Georg und Gertrud Rehm hatte sich in den Vorjahren erfolgreich entwickelt. Vor nunmehr 25 Jahren, am 12. Mai 1976 erfolgte der Bau des Gartencenters und die Handelsregistereintragung des Gartencenters Rehm.

Das ist der Stichtag weswegen in den kommenden Wochen Margarete und Wilfried Dreikandt mit ihren Kunden zusammen 25 Jahre Gartencenter Rehm feiern.

Mitte 1990 übernahm Margarete Dreikandt, mit Unterstützung ihres Mannes, den elterlichen Betrieb an der Sudentenlandstraße.

Das bestehende Gartencenter wurde umgebaut und die gesamte Fläche modernisiert. Es entstanden neue, moderne Gewächshäuser, eine zentrale Kranzbinderei und eine moderne Lagerhalle, die im Winter ein frostfreies Be- und Entladen der LKWs ermöglichte.

Mit der Betriebsübergabe an die nächste Generation leiteten die Florist – Technikerin und ihr Mann Wilfried drei Betriebe in der Ottheinrichstadt: Das Blumenstudio in der Innenstadt, den Gartenbaubetrieb und das Gartencenter, nebst einem Produktionszweigbetriebes in Zell.

Auf 9760qm Gartenbau- und Gartencenterfläche erwartet den Pflanzenfreund eine riesige Auswahl an Balkongewächsen aus eigener Produktion. Als kompetenter Planer und Berater in den Bereichen Landschafts- und Gartenbau, sowie Grabpflege hat das Unternehmen außerdem eine breites Dienstleistungsspektrum zu bieten.

Wie schon der Gründer, Gärtnermeister Georg Rehm, legen auch die Nachfolger großen Wert auf die Einhaltung hoher Qualitätsstandards und den Umweltschutz.

Grüne Erlebnisbereiche und neue Formen, sowohl der Präsentation, als auch des Services wurden geschaffen.

Attraktive saisonale Aktionen, wie etwa Geranienwochen, Kamelienschau, Fuchsienschau oder Weihnachtsmarkt sind im Jahresablauf immer wieder Besuchermagneten. Nach der Devise, "Motivation durch Verantwortung" stehen in den Betrieben 27 freundliche und bestens geschulte Mitarbeiter (davon 6 Auszubildende) ihren Kunden mit fachlicher Kompetenz zur Seite.

Konsequent führen Margarete und Wilfried Dreikandt auch die Maßnahen des Vaters im Umweltschutz fort.

Ein geschlossener Wasserkreislauf verhindert in allen Produktionsbetrieben, das Dünger in das Grundwasser gelangen kann. Erdgasbeheizung und moderne Klimacomputer sorgen für geringen Energieverbrauch und die maximale Schonung der natürlichen Ressourcen.

Wilfried (links) und Margarete Dreikandt leiten heute das Gartencenter, den Gartenbaubetrieb und das Blumenstudio. Rechts im Bild Sohn Erwin Arnold.
Modernes Gartencenter an der Sudetenlandstraße mit Erlebnisbereichen auf über 4800qm und 4960qm Produktionsfläche.
Nicht in Las Vegas, sondern im Gartencenter Rehm ist diese Vielfalt an Kakteen zu finden.
Der Gartencenter Rehm: schön, grün, bunt, frisch

Bilder: privat

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